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Aluminium Bearbeitung – welche Möglichkeiten gibt es?

Aluminium ist eines der am häufigsten vorkommenden Metalle, allerdings ist es noch nicht so lange als Metall bekannt. Vorher wurde es, aufgrund seiner Eigenschaften, als Mineral eingestuft. Erst im Jahre 1808 wurde es erstmals als Metall beschrieben und seine Herstellung gelang zum ersten Mal im Jahr 1825. Die Herstellung wurde seither immer weiter verbessert und verfeinert und es fand in vielen Bereichen Verwendung und gehört auch heute noch zu den viel verwendeten Materialien. Es ist ein recht leichtes Metall, wenn man vom Volumen zu Gewichtsverhältnis ausgeht, und wird daher sehr oft dort verwendet, wo man Gewicht sparen möchte. Dabei ist es hitzebeständig und je nach Bearbeitung auch flexibel. Allerdings wird es praktisch nie rein verwendet, sondern immer in Verbindung mit anderen Metallen oder Silicaten als Legierung.

Barriere Wirkung gegenüber Luft und Sauerstoff

Bei der Verwendung gibt es extrem viele Möglichkeiten. Es hat eine praktisch vollständige Barriere Wirkung gegenüber Luft und Sauerstoff, sodass es sehr oft für Behälter von Lebensmitteln verwendet wird. Jeder kennt die Getränkedosen oder auch die Tetra Packs. Bei Letzteren wird es als extrem dünne Schicht zwischen die Kartonage außen und den Kunststoff innen eingebracht. Auch Alufolie ist jedem bekannt.

Weitere Verwendung findet es z. B. aber auch im Fahrzeugbau, da es in Verbindung mit Silizium eine Härte erreichen kann, die praktisch genauso gut wie bei Stahl ist, aber mit deutlichen Gewichtsvorteilen. Der damit eingesparte Kraftstoff hebt den energieaufwändigeren Herstellungsprozess so über die Zeit locker wieder auf. Allerdings sind Reparaturen, im Gegensatz zu Stahl, nur selten möglich. Die meisten Teile, welche am Fahrzeug verbaut werden, bestehen aus sogenanntem Aluminium Druckguss. Mit diesem Verfahren lassen sich auch komplizierte Teile bauen und leicht nachbearbeiten. Sind sie allerdings einmal gebrochen, ist eine Bearbeitung zur Reparatur schwierig. Für das Schweißen von Aluminium werden ganz spezielle Geräte benötigt, da die Temperatur deutlich niedriger wie bei z. B. Stahl liegt. Auch das Abschleifen muss gründlicher sein, da die Oxydschicht nicht so deutlich sichtbar ist wie bei Eisen oder Stahl der Rost. Das Problem ist vor allem, dass diese Schicht einen wesentlich höheren Schmelzpunkt hat wie das eigentliche Material und so eher das Aluminium schmilzt, wie haftet. Ein weiteres Problem ist, dass man sehr sorgfältig arbeiten muss, da Aluminium eine höhere Wärmeleitfähigkeit hat wie stahl. So können Löcher und Lücken in der Schweißnaht entstehen.

Gelegentliche Verwendung findet Aluminium

Gelegentliche Verwendung findet Aluminium aber auch in der Elektronik und Elektrotechnik, da es vom Verhältnis Gewicht zu Leitfähigkeit sogar besser leitet als Kupfer. Aufgrund seines größeren Volumens im Verhältnis zu Gewicht wird es allerdings meist nur in Leitungen eingesetzt, bei denen es auf Größe nicht ankommt. Das sind zumeist Erdkabel oder ähnliche Leitungen. Diese können genauso wie normale Kupferleitungen verlegt und verarbeitet werden.